About / Philosophie



About

FABIAN
Schulleiter und Chefinstruktor von bushcraft-school.ch
Ich bin seit meiner Kindheit fasziniert von dem enormen Freiheitsgefühl und der Kraft, die uns die Natur draussen spendet. Unzählige tolle Momente durfte ich in der Natur wärend den 14 Jahren Migliedschaft als Pfadfinder oder auf Wanderungen mit meiner Familie geniessen. Ebenso kam ich in der Pfadi bereits zum ersten Mal in Kontakt mit dem Thema Survival.
Als Leiter wurde mir bewusst, dass ich mein Wissen sehr gerne weitervermittle und teile und auch gerne mit Menschen zusammenarbeite.

Auch in beruflicher Hinsicht konnte ich als Berufsbildner Elektronik und Hardware/Software Entwickler Erfahrungen sammeln. Seit dem Abschluss meines Elektronik Studiums arbeite ich nun auch teilzeitlich als Dozent an einer Höheren Fachschule (Elektrotechnik Grundlagen).
Heute arbeite ich als Product Manager und konzipiere Hard- und Software.
Weiter betätige ich mich oft mit dem Snowboarden, Klettern, Schiess- und Bogensport, Kampfsport, Kochen und Lesen. Mit dem Thema Bushcraft und Survival beschäftige ich mich nun seit vielen Jahren und jedes meiner Hobbies beeinflussen meinen Bezug dazu.

Die Verschmelzung zwischen meinem Interesse an der Wissensvermittlung und Didaktik, sowie meinem grössten Hobby - Survival und Bushcraft - ist daher fast schon eine logische Konsequenz.
bushcraft-school.ch soll in erster Linie möglichst vielen Menschen Spass bereiten und Appetit auf mehr Outdooraktivitäten wecken.

CV
Dipl. Techniker HF Elektronik
Dozent HF für Elektrotechnik
Berufsbildner Elektroniker EFZ
dipl. Sicherheitsbegleiter für Werte und Personen ("Personenschützer/Bodyguard")
ehemaliger Leiter Pfadfinder ("Altpfadi")





Philosophie

Wie Horace Kephart bereits vor mehr als hundert Jahren gesagt hat: „The less a man carries in his pack, the more he must carry in his head.”
Oder auf Deutsch: „Je weniger ein(e) Mann/Frau trägt, desto mehr muss man im Kopf tragen.“

Wie es scheint, zieht es die moderne Menschheit vor, eine Last mit sich zu tragen und dafür weniger im Kopf zu haben. Diese Verbildlichung ist leider nicht nur für Survival zutreffend.
Die Natur ist ein unschätzbares Gut und ohne sie, könnten wir nicht existieren. Leider verhaltet sich die Menschheit absolut gegensätzlich zu dieser Tatsache.
Die Natur ist nicht nur toll, um unsere Freizeit darin zu verbringen; sie ist unsere Heimat und ohne sie sind auch wir nicht mehr lebensfähig!

Eigentlich braucht der Mensch so wenig um zu überleben, jedoch benötigt man dafür ein grundlegendes Wissen über Natur und einfache Vorgänge (z.B. Feuer machen). Heutzutage geht dieses Wissen leider immer mehr verloren.

Es gibt jedoch noch immer geniale Ansätze, um sich eine Basis für das Handwerk des Überlebens zu erschaffen. Natürlich kann man auch ohne jegliche Hilfsmittel Dinge erschaffen, denn es lässt sich durch Feuersägen mit verschiedenen Holzarten, oder durch das aneinanderschlagen von verschiedenen Steinen und ohne moderne Werkzeuge Feuer herstellen. Oder eine praktisch wasserdichte Unterkunft lässt sich schnell und einfach mit einem Holzgestell, ausgefüllt mit Blattwerk und isolierenden Materialien „aus dem Boden stampfen“. Als "Schlafsack" kann Nadel- und Blattwerk im trockenen Zustand angenehm wärmen. Diese und viele andere Techniken können auch ohne Material angewendet werden, nur wird das Überleben wesentlich schwieriger; insbesondere was die Nahrungssuche und Wasseraufbereitung betrifft.

Seit Anbeginn der Menschheit, setzten wir Werkzeuge ein und bewahrten diese auch auf. Genau diese Philosophie ist der Grundstein dieser Seite. Über Jahrtausende haben sich Werkzeuge und Gegenstände entwickelt und verändert, da sie zu bestimmten Zwecken erschaffen wurden und eine eigene Evolution durchliefen. Ganze Kulturen haben sich mit der Zeit um diese überlebenswichtigen Dinge gebildet. Und genau dies wollen wir hier weiterführen.
Was trugen die Leute früher bei sich und weshalb? Lassen sich Dinge verbessern und ergänzen? Über welches Wissen verfügten sie und können wir es mit unserem modernen Weltbild gar erweitern?
Das, was unsere Vorfahren mit sich trugen, können wir auch heute noch nutzen und sogar vereinfachen (zum Beispiel Töpfe aus Zinn, Kupfer oder Ton können heute durch Edelstahltöpfe ersetzen). Die Funktionalität bleibt, nur ist die Anwendbarkeit und Robustheit bedeutend besser mit dem "modernen" Material.